Die Gäste aus Deutschlands ältester Stadt stehen mit 4 Siegen und 4 Niederlagen im vermeintlichen Abstiegskampf in der Tabelle hervorragend da. Der 5. Platz ist der Lohn für die couragierte Spielweise des jungen Gästeteams. Dabei wurde in München 82:63 überzeugend gewonnen und zu Hause KuSG Leimen mit 73:49 aus der Halle gefegt. In Bad Aibling wurde mit 74:71 gewonnen und gegen Würzburg waren es 16 Punkte Unterschied beim 61:45 Erfolg. In dieses Bild passt die letzte 69:83 Heimniederlage überhaupt nicht; Speyer hatte wohl die richtige Taktik gegen das schnelle Team gefunden. Gefährlich sind vor allem die zwei Centerinnen Nadine Grieb, die mit Zweitlizenz bei Saarlouis in der ersten Liga spielt und die Amerikanerin Celeste Stevenson. Beide zusammen machen so viele Punkte (262) wie das gesamte übrige Team, beide holen aber noch doppelt so viele rebounds (217) wie alle anderen Spielerinnen zusammen.
Beim Grünen Stern kommen jetzt die Spiele der Wahrheit, die gewonnen werden sollen.
Die Sterne werden mit den Centerinnen Vanessa Seemann, Katharina Kiersz und Caroline Alte versuchen dagegen zu halten. Die schnellen Aufbauspielerinnen Marina Caran und Laura Zasly sollen in Verteidigung und Angriff ihre jungen Gegenspielerinnen dominieren, so dass hoffentlich für Heather Karner, Elana Behner und Alisha Watson freie Würfe kreiert werden. Für Samstag wurde zudem ein Sondertraining angesetzt, um eine spezielle Verteidigung zu trainieren. Taktisch soll Trier überrascht werden, der hohe Einsatz und das kämpferisch vorbildhafte Verhalten soll mit disziplinierter Taktik den ersten Erfolg der Saison bringen.







