Dämpfer für Kelterner Basketballer
Nach zuletzt 5 Siegen in Serie mussten die Kelterner Oberliga Basketballer mal wieder eine Niederlage hinnehmen. Das diese gegen ausgerechnet gegen den Tabellennachbarn Freiburg sein musste, ist umso schmerzhafter.
Denn eigentlich schienen die Hausherren die Partie von Anfang an im Griff zu haben. Keltern erwischte den eindeutig besseren Start und führte bereits nach 6 Minuten mit 17:6 zweistellig. Dennoch kamen die Freiburger zum Ende des Viertels hin besser in Fahrt und verkürzten bis zur Viertelpause auf 23:18.
Im zweiten Viertel fanden die Kelterner wieder die nötige Aggressivität und bauten ihren Vorsprung bis auf 39:26 aus, ehe es zu einem Bruch ins Spiel der Gastgeber kam. Während die Freiburger offensiv einen Dreier nach dem anderen versenkten und geradezu heiß liefen, gelang es ihnen zudem, die Kelterner aus der eigenen Zone fernzuhalten. Das Resultat: es ergaben sich viele Mitteldistanzwürfe und Dreier, die das Team von Heather Karner aber großteils nicht treffen konnte. Bis zur Pause schrumpfte der Vorsprung abermals bis auf 41:37 zusammen.
Auch nach der Halbzeit waren die Freiburger nicht aufzuhalten. Nach weiteren zwei Minuten war die Kelterner Führung bereits Geschichte. Und so sehr sich die Hausherren bemühten, der Rückstand wuchs langsam und unerbittlich immer weiter an. Positiv war nur, dass Keltern nach 3 Vierteln mit einem 55:63 Rückstand durchaus noch in Schlagdistanz war.
Doch jegliche Aufholjagden wurden seitens der Freiburger sofort zunichte gemacht. Diese gaben mit ihren Dreiern immer wieder die richtige Antwort auf die Kelterner Bemühungen. Gerade als der Rückstand im vierten Viertel wieder auf drei Punkte geschmolzen war: Dreier der Freiburger. Wenig später war der GSK erneut bis auf vier Punkte dran. Die Antwort der Freiburger? Ein weiterer Dreier. Diesen Würfen konnte man schlussendlich nichts mehr entgegensetzen.
Letztlich muss man anerkennen, dass die Freiburger an diesem Tag einfach in den entscheidenen Momenten einen Tick besser waren.
Es spielten:
Dorian Simon (4), Valentino Abenia (8), Malte Baral (6), Tillmann Tronser (7), Dominik Bischoff (10), A.J. Gold (14), Neven Tafra (9), Matthias Felsch (12), Patrick Heger, Chris Koch (3), Robert Braun, Stefan Jung
Coach: Heather Karner

